Futterkranzproben

Liebe Mitglieder des Imkervereins Kreuzberg,

am Montagabend, den 18. Mai besteht für alle Mitglieder die Möglichkeit, Futterkranzproben für eine kostenlose freiwillige Faulbrutuntersuchung abzugeben. Die Proben werden von Benedikt gesammelt zur Untersuchung nach Hohen Neuendorf ins Länderinstitut für Bienenkunde gebracht. Die Kosten für eine Faulbrutuntersuchung pro Mitglied werden vom Verein getragen.

Über Treffpunkt und Uhrzeit und auch über das genaue Vorgehen bei der Probenahme werden alle Mitglieder noch per Email informiert. Wir wissen noch nicht genau, wie und wo die Abgabe der Proben stattfinden wird. Es empfiehlt sich jedoch, die Probenahme schon einmal für kurz vor dem Abgabetermin einzuplanen, d.h. frühestens am kommenden Wochenende oder idealerweise am Montag selbst.

Beste Grüße
Helga

Kein Imkertreff im April

Liebe Mitglieder, liebe Imker_innen,

während die Bienen in Großgruppen (!) in den Frühlingsblüten herumtollen und weder untereinander noch zu uns ein Abstandsgebot kennen, ist eine Versammlung von Imker_innen leider weiterhin nicht möglich. Es wird auch im April keinen Imkertreff geben.

Das Thema des April-Imkertreffs wäre die Schwarmtrieblenkung gewesen. Wer sich dazu oder über andere imkerliche Themen austauschen möchte, kann auf unserer Mailingliste mit über 100 anderen Imker_innen in Kontakt treten.

Für Mitglieder, die Ameisensäure bestellt haben, finden wir noch irgendeine neue Abhol-Lösung, sei es bei einem späteren Imkertreff oder mit einem separaten Abholtermin.

Passt gut auf euch und eure Lieben auf und genießt trotz dieser besonderen Umständen den Bienenfrühling!

Beste Grüße
Helga und Benedikt

Versorgung unserer Bienen | Corona | Solidarität

Liebe Mitglieder, liebe Imker_innen,

der Frühling naht, und die Ereignisse überschlagen sich. Neben vielen anderen Umstellungen in unseren Alltagsroutinen beschäftigt uns Imker_innen die Frage, wie die Versorgung unserer Bienen in Zeiten von Corona und drohender Ausgangssperre sicherzustellen ist. Hierzu erste Überlegungen, die im Laufe der kommenden Tage und Wochen sicher noch weiterentwickelt werden müssen.

1. Die Bienen müssen versorgt werden

Auch bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit sind wir als Imker_innen selbstverständlich verpflichtet, uns um unsere Bienen zu kümmern. Die Ausgestaltung weiterer Maßnahmen ist abzuwarten, aber wir können davon ausgehen, dass wir nicht daran gehindert werden, unsere Bienen zu versorgen. Sollte eine Ausgangssperre verhängt werden, müssen wir möglicherweise unsere Bienenhaltung/Standort(e) nachweisen, bevor wir sie aufsuchen dürfen. Wer schon einmal nach der amtlichen Registrierung kramt, ist gut vorbereitet…

2. Solidarische Hilfe und Vertretung

Imker_innen helfen Imker_innen! Wer sich für kürzere oder längere Zeit nicht selbst um ihre/seine Bienen kümmern kann, zögere nicht, um Hilfe zu bitten. Neben persönlichen Kontakten gibt es die Möglichkeit, die Mailingliste zu nutzen, wenn eine Vertretung benötigt wird. Mitglieder, die sich an der Kontaktliste beteiligt haben, erhalten diese heute oder morgen mit der Post. Ihr könnt euch auch an den Vorstand wenden, wir versuchen zu vermitteln.

3. Keine verwaisten Bienenstände!

Eine vorsorgliche Bitte an Imker_innen, die erwägen, ihre Bienenhaltung wegen akuter beruflicher, familiärer oder gesundheitlicher Belastungen aufzugeben: Meldet euch bitte frühzeitig! Wir helfen, wenn ihr nicht selbst eine_n Imker_in suchen könnt, die/der eure Bienen übernimmt.

4. Stockwaagen

Nicht nur, um einem Lagerkoller vorzubeugen, sondern auch, um Eure Völker vielleicht aus der Ferne besser einschätzen zu können, findet ihr hier eine Karte mit allen Stockwaagen in Deutschland. Zoomt nach Berlin hinein und ihr könnt euch die Waagergebnisse der Berliner Stockwaagen, jeweils als roter Punkt dargestellt, ansehen. Unsere Kreuzberger Waage hat die Nummer 1338. Wie im letzten Imkertreff diskutiert, sind die jeweiligen Waagergebnisse nicht 1 zu 1 auf die eigenen Völker übertragbar und mit Vorsicht zu genießen.

Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

Beste Grüße
Helga und Benedikt

Nachtrag:

Bericht vom offenen Imkertreff am 20.01.2020

Bericht von Benedikt

Obmann für Bienengesundheit

Carsten Rühl, der Obmann für Bienengesundheit des Berliner Landesverbandes stellte sich vor und berichtete von seinen Tätigkeitsschwerpunkten.
Eines seiner Themen, welches meistens für Diskussion sorgt, ist der Umgang im Seuchenfall. Sollte bei einem Bienenstand ein Seuchenbefall diagnostiziert werden, kann sich übrigens jede betroffene Imkerin und jeder betroffener Imker bei ihm melden, um Unterstützung zu erhalten.
Außerdem referierte Carsten Rühl über die Auswinterung unserer Bienenvölker. Neben Gewichts- und Windelkontrollen ist z.B. eine genaue Beobachtung der Natur und das Kennen der eigenen Bienen wichtig, um nicht zu früh aber rechtzeitig zu handeln.

Buchvorstellung von Gertrud

Roman „Winterbienen“ von Norbert Scheuer (2019).

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