Archiv für den Monat: März 2014

Keine Pestizide auf ökologischen Vorrangflächen!

Bereits am 3. April werden die EU-Agrarminister darüber entscheiden, ob auf bisher geschützten ökologischen Vorrangflächen Pestizide versprüht werden dürfen. Ein Votum dafür würde das Leben von Honig- und Wildbienen weiter erschweren und zum Bienensterben beitragen.

Die Organisation Campact, mit über 1,1 Millionen Nutzern das mit Abstand größte Online-Kampagnennetzwerk in Deutschland, hat nun einen Appell zum Mitzeichnen ins Netz gestellt. Unter dem Titel “Vielfalt statt Bienensterben” können die Agrarminister aufgefordert werden, bei der entscheidenden Abstimmung für konsequenten Giftverzicht auf den schützenswerten Flächen zu sorgen!

Foodwatch startet Mailaktion für gentechnikfreien Honig

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat heute eine Mailaktion gestartet, mit der die drohende Verunreinigung von Honig mit gentechnisch verändertem Pollen verhindert werden soll.

Per Mail an Mitglieder des Europäischen Parlamentes will die Organisation erreichen, dass die Abgeordneten einem Vorschlag der Kommission widersprechen, wonach Pollen als “natürlicher Bestandteil” des Honigs betrachtet werden soll. Die Folge dieser harmlos klingenden Änderung wäre nämlich, dass Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen künftig nicht mehr auf dem Honigglas deklariert werden müsste.

Die Protestmail kann von der Aktionsseite bei Foodwatch aus abgeschickt werden. Bereits am ersten Tag haben schon über 14.000 Menschen teilgenommen.

Imkerverein Kreuzberg erfolgreich gegründet

Am Montag, den 3. März 2014 haben 12 Gründungsmitglieder im Beisein einiger Gäste erfolgreich den Imkerverein Kreuzberg ins Leben gerufen!  Unter der erfahrenen Versammlungsleitung von Erika Mayr haben wir den vorliegenden Satzungsentwurf diskutiert und mit wenigen Änderungen einstimmig beschlossen. Bei den anschließeden Wahlen wurden Elisabeth Schwab und Nils Simon zu den Vorsitzenden gewählt. Kassierer ist Dominik Diehl, während das Amt des Schriftführers ebenfalls von Nils Simon ausgefüllt wird.

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Die Gründungsversammlung am 3. März 2014. Foto: Klaus Meibohm.

Die Idee zur Vereinsgründung entstand während der offenen Imkertreffen im vergangenen Jahr. Im Lauf der unregelmäßig stattgefundenen Abendtermine, bei denen sich jeweils 20-30 Leute über die Bienenhaltung ausgetauscht haben, entstand irgendwann der Wunsch nach einer festeren Organisationsform. Der Verein bietet nun eine solide institutionelle Basis für die Kreuzberger Imkerschaft. Gleichzeitig soll der Imkertreff wie gewohnt weitergeführt werden und allen Interessierten offen stehen, gleich ob Vereinsmitglied oder nicht.

Mit der Gründung gibt es erstmals seit den 1970er Jahren wieder eine organisierte Imkerschaft in Kreuzberg. Bisher mussten alle hier ansässigen Bienenhalter/innen, denen die Vorteile einer Vereinsmitgliedschaft wichtig waren, in weiter entfernte Bezirke pendeln und den dortigen Vereinen beitreten. Auch den öffentlichen Institutionen wie dem Veterinäramt dient der Verein als Ansprechpartner. Bei der Versammlung des Imkerverbandes Berlin am 28.3. werden wir die Aufnahme in den Landesverband beantragen, womit der Verein dann auch offiziell Teil des Deutschen Imkerbundes wird.

Kreuzberg organisiert sich selbst – Einladung zur Vereinsgründung

Zunächst ein herzliches Willkommen allen Kreuzberger Imkerinnen und Imkern und jenen, die es werden wollen!

Über viele Jahre hat sich in Kreuzberg eine wilde Imkerszene gebildet, eigensinnig, kreativ und so vielfältig wie der ganze Bezirk. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt gehen und uns als eingetragener Verein organisieren.

Hiermit laden wir euch herzlich zur Gründungsversammlung des Imkervereins Kreuzberg ein! Wir treffen uns am Montag, den 3. März 2014, ab 19 Uhr in den Räumen der Interkulturellen NaturWerkStadt, Urbanstraße 44 (Ecke Graefestraße).