Bericht vom offenen Imkertreff am 21.10.2019

Bericht von Benedikt

Gemülldiagnose

Das Gemüll, der durch den Betrieb im Bienenvolk zu Boden fällt, gibt einige Anhaltspunkte über den Zustand des Bienenvolks. Primär dient das Varroabrett oder die „Windel“ zwar der Kontrolle der Varroa-Belastung und dem Erfolg der Milbenbehandlung. Aus dem weiteren Gemüll kann der Imker und die Imkerin jedoch auch Weiteres über den Zustand des Volkes ablesen, was uns Andreas anhand beeindruckender Fotografien erläuterte. Wachskrümel und -teilchen zeigen beispielsweise Futter-, Bau- und Brutaktivitäten an, Pollen die Sammelaktivität. Aber auch Wachsmottenbefall oder Durchfall lassen sich über das Gemüll rechtzeitig diagnostizieren. Die Windel sollte aber nicht zu lange unkontrolliert bleiben, denn Ohrenkneifer, Ameisen und andere Untermieter fühlen sich dort sehr wohl und freuen sich über den üppig gedeckten Tisch.

Blühende Trachtpflanzen

Herbstaster, Ringelblume, Fetthenne und der Fingerstrauch läuten so langsam den Winter ein.

An den Bienen

Varroabehandlung und -kontrollen; Futterkontrolle; Kontrolle des Wintersitzes.

Termine

  • Donnerstag, 24. Oktober ab 17:30 Uhr: Jahresabschlussveranstaltung der Deutschen Wildtierstiftung mit Filmvorführung „Die Wiese“ im Kino Babylon (Anmeldung erforderlich)
  • Freitag bis Sonntag, 25.-27. Oktober: Berufsimkertage Donaueschingen
  • Montag, 04. November ab 19:30 Uhr: Nächster Imkerstammtisch in der Zitrone
  • Freitag bis Sonntag, 15.-17. November: 9. Weimarer Bienensymposium
  • Montag, 18. November um 19:30 Uhr: Nächster offener Imkertreff im Nachbarschaftshaus Urbanstraße. Thema: Varroaforschung am LIB, Vortrag von Fred Zautke

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